Kinostart: 26.10.2006
Regie – Sebastian Schipper
Drehbuch – Sebastian Schipper
Produzenten – Maria Köpf, Tom Tykwer
In den Hauptrollen:
Karl – Daniel Brühl
Hans – Jürgen Vogel
Stelle – Sabine Timoteo
Inhalt:
Unterschiedlicher könnten Karl (Daniel Brühl) und Hans (Jürgen Vogel) nicht sein: Karl ist ein junger Mathematiker, der erfolgreich in einer Versicherung arbeitet, der Lebenskünstler Hans hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser. „Bist Du glücklich?“, fragt Hans bei ihrer ersten Begegnung. Aber Karl weiß keine Antwort, bis Hans ihm zeigt, was glücklich macht: Nacktporschefahren zum Beispiel. Freundschaft heißt für Hans alles zu teilen, auch seine „Königin“ Stelle (Sabine Timoteo). Das ist zuviel für Karl. Doch einen Freund wie Hans wird man nicht mehr los, und eine Frau wie Stelle vergisst man nicht…
EIN FREUND VON MIR ist die humorvolle und bewegende Geschichte zweier Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Komödie über die Verrücktheit von Freundschaft, die Suche nach dem richtigen Platz im Leben und das Entdecken der Liebe.
Regisseur Sebastian Schipper, der mit ABSOLUTE GIGANTEN sein viel beachtetes Leinwanddebüt gab, bringt in EIN FREUND VON MIR zwei der gefragtesten deutschen Schauspieler erstmals gemeinsam vor die Kamera: Daniel Brühl und Jürgen Vogel. Sie glänzen als Duo mit lässigen Dialogen und großem Sprachwitz. Sabine Timoteo in der Rolle der Stelle macht das erfrischende Ensemble komplett. EIN FREUND VON MIR ist die neue Produktion von X Filme Creative Pool und wurde von Maria Köpf und Tom Tykwer produziert.
in weiteren Rollen:
Cornelius – Jan Ole Gerster
Fernandez – Peter Kurth
Naumann – Michael Wittenborn
Theo – Oktay Inanc Özdemir
Frank – Steffen Groth
Schwedtmann – Alexander Speck
Immer wieder zieht es Françoise zurück nach Berlin. Sie hofft, ihre Tochter zu finden, die hier vor vielen Jahren
entführt wurde. Pierre, ihr Mann, ist aus Paris nachgekommen, um bei ihr zu sein.
Die junge, in ihrer Verlorenheit seltsam starke Nina ist in einem betreuten Wohnprojekt untergebracht. Eines Morgens lernt sie die heftige, rastlose Toni kennen, eine Diebin, die sich die Welt nimmt, die für diesen einen, nächsten Moment lebt. Zusammen erleben sie eine kurze Zeit der Nähe, einen Augenblick des Glücks.

Auf ihren Streifzügen durch die Stadt trifft Françoise die beiden Mädchen. Sie glaubt, in Nina ihre Tochter wiedergefunden zu haben.
In wenigen und konzentrierten Einstellungen nähert sich der Regisseur Christian Petzold seinen Figuren. Im Wissen um ihre Verletzlichkeit kommt er ihnen nahe, ohne sie zu entblößen. Die Montage verdichtet das Bild dreier Frauen, deren Unnahbarkeit, Flüchtigkeit, Sehnsucht in Momente größter Nähe umschlagen können.
Julia Hummer und Sabine Timoteo spielen neben Marianne Basler und Aurélien Recoing in der mittlerweile fünften Zusammenarbeit Christian Petzolds mit SCHRAMM FILM Koerner & Weber. Der Film entstand in Koproduktion mit Les Films de Tournelles und dem Bayerischen Rundfunk / ARTE sowie ARTE France Cinéma, in Zusammenarbeit mit der FFA, BKM und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

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Pressekonferenz zur Berlinale 2005

Fast zehn Jahre nach ihrer Reise in Das Schweigen der Männer (1996) sind Max Rüdlinger und Polo Hofer wieder unterwegs in Richtung Alpensüdseite. Dieses Mal sind die Helden von Klopfensteins «Berner/Männer-Trilogie» (E Nachtlang Füurland, 1981, Füürland 2, 1991 – beide in Ko-Regie mit Remo Legnazzi – waren die ersten zwei Folgen) auf der Suche nach ihrem ehemaligen Regisseur, welcher nun zurückgezogen in Umbrien lebt. Die zwei Schauspieler wollen für einmal einen publikumsfreundlichen Schweizer Film drehen und haben sich dafür eine reisserische Sex-and-Crime-Geschichte an exotischen afrikanischen Schauplätzen ausgedacht. Um die Finanzierung soll sich Klopfenstein kümmern, der ja immer «Meister im Ausfüllen von Formularen» für staatliche Filmförderung gewesen sei. Dieser arbeitet allerdings an einer abstrusen Geschichte über die katholische Kirche und will nichts von ihrer Slapstick-Komödie wissen. An Stelle der ersehnten Reise nach Kapstadt werden Max und Polo bald von ihrem Regisseur – zwecks Probeaufnahmen für die Vogelpredigt des heiligen Franziskus – in den umbrischen Wald geschleppt. Ihre Mönchskutten sind aus Schweizer Armeewolldecken, und die Vögel sind Tontauben. Doch richtig schlimm wird es erst, als Klopfenstein plötzlich verschwindet.
Die Vogelpredigt basiert auf einem alten dramaturgischen Trick: Der Film erzählt die Geschichte seines eigenen Entstehens, Regisseur und Schauspieler parodieren sich selber. Doch die Selbstreflexivität hat ihren Grund: Die Vogelpredigt ist eine äusserst clevere und unterhaltsame Satire über die Tücken des Filmemachens in der Schweiz in einer Zeit der zunehmend erfolgsorientierten Förderpolitik und eines globalisierten Filmmarkts. In der Rolle des Autorenfilmer-als-Einsiedlers gelingt es Klopfenstein, sich sowohl über prätentiöse writer-directors lustig zu machen wie auch über diejenigen, die gerne jedes Filmprojekt jenseits vom Mainstream als «weltfremd» bezeichnen. Gleichzeitig funktioniert das absurde Filmkonzept der Schauspieler als listiger Kommentar auf trendorientierte Filmdrehbücher. Ingredienzien wie eine esoterische Liebesgeschichte, Al-Kaida-Terroristen und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey sollen nämlich die Abenteuer der zwei Amok laufenden Schweizer aufpeppen.
Ironischerweise ist auch Die Vogelpredigt gespickt mit Insiderwitzen und Anspielungen auf Prominente. In Anlehnung an seinen Film WerAngstWolf (2000) wird Klopfenstein schliesslich von einem Wolf gefressen. Vorher opfert er seine letzte Gans – namens Bruno – als Mahlzeit für seine Gäste. Bei den Namen aktueller Fernsehredakteure und Filmpolitiker fragt man sich jedoch, ob die Pointen nicht zu sehr mit Aktualitäten verbunden sind, so dass in fünf Jahren wohl kaum noch jemand darüber lachen wird. Einen sichereren Wert haben die Cameo-Auftritte von Mathias Gnädinger als kapitalistischer Priester Augustinus und Ursula Andress als Madonna einer lebendigen Piet� -Skulptur.
Die Vogelpredigt wurde mit einfachsten Mitteln auf Mini-DV und in Klopfensteins unverkennbarem, scheinbar improvisierten Stil gedreht. Doch die raffinierten Dialoge – sowie Ben Jegers vielschichtige Filmmusik – zeugen von einer absoluten und zugleich humorvollen Professionalität.
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Trailer
Der freie Wille, eine Coproduktion von Colonia Media Filmproduktion/ Label 131 und Schwarzweiß Filmproduktion, ist in den Wettbewerb der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin eingeladen worden.
Geschrieben und inszeniert von Matthias Glasner spielt Jürgen Vogel
in dem 163 Minuten langen Kinofilm den Vergewaltiger Theo, der nach neun Jahren im Maßregelvollzug wieder frei kommt. Seine Angst vor Frauen und die damit verbundene unerfüllte Sehnsucht machen sein Leben in der Normalität zu einem Martyrium. Nettie (Sabine Timoteo) schafft es mit 27 Jahren endlich, sich von ihrem Vater
(Manfred Zapatka) zu lösen, der sie ihr ganzes Leben lang psychisch missbraucht hat. Theo und Nettie begegnen sich. Als sie anfangen sich zu lieben, beginnt ihre gemeinsame Reise an die Grenzen des freien Willens.









Die Produzenten Christian Granderath, Matthias Glasner, Jürgen Vogel und Frank Döhmann betrachten die Einladung in den Wettbewerb der Berlinale als großen Erfolg. Christian Granderath: “Der freie Wille ist eine Herausforderung und erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Es war eine aufregende und auch anstrengende Zusammenarbeit, die uns zusammengeschweißt hat. Wir freuen uns nun sehr, dass wir unsere Weltpremiere im Wettbewerb eines A-Festivals feiern können. Das war für uns immer ein wichtiges Etappenziel bei diesem Film. Wir danken besonders denen, die bei diesem nicht einfachen Projekt an uns geglaubt haben – unseren Förderern in der Filmstiftung NRW und im Medienboard Berlin-Brandenburg und Andrea Hanke vom WDR und Andreas Schreitmüller von Arte.”
Gedreht wurde in der Zeit von September 2004 bis April 2005 in Belgien, Mülheim/Ruhr, Berlin und an der Ostsee.
Den Weltvertrieb für diese Produktion hat Bavaria Film International.
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Letzte Kommentare
Siegfried
Ich habe den Film “der freie Wille” schon gesehen und diese Schausplerin eigentlich tief...
steffen
Hi Marc, was ist Dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? Bist Du der Administrator der Website? Dein...
Alex
Hallo Frau Timoteo, ich kann mir zwar nicht vorstellen, das Frau Timoteo sich dieses Geschreibsel hier selbst...
markus
sie hat recht!!!
Shower Doors
Certainly got us thinking here are work, expect a few replies later.
marc
steffen..kleiner harz 4 kid was hast du genommen? das ist hier kein forum für kids..bitte such dir eine andere...
Stefanie
Hallo, zuerst einmal an Lob an diese Website sie ist sehr schön gemacht und informativ. Nebenwirkungen habe...